A-Schüler gewinnen in Friedrichshain 8 : 6

Irgendwie gab es eine Parallele zum letzten Spieltag der Vorrunde. Dort wurde die Gunst der Stunde genutzt, um ein aufstiegsbereites Team zu stürzen, da es stark ersatzgeschwächt antrat.

 

Auf der Fahrt nach Friedrichshain wurde als Ziel ein Sieg ausgemacht, der dann noch zu Platz 4 (Aufstiegsrelegation) berechtigt. Immerhin traten wir beim Spitzenreiter Friedrichshain an, der bisher nur durch ein kampfloses Spiel Punkte abgab.

 

Nun ergab es sich, dass der Gastgeber ohne die Nummer 1 Felix Nößler antrat, der bereits Spielpraxis bei den Herren sammelt. Dazu konnte der Gastgeber auch keinen vierten Spieler einsetzen, der eine Spielgenehmigung besaß.

 

Wie unsere Jungs so sind, frohlockten sie schon einmal über die vier kampflosen Spiele. Das einzige Doppel spielten Paul und Tom. Hier sah es nach einem Seitenspiel aus, denn Satz 1 und Satz 3 gewonnen sowie Satz 2 klar verloren. Doch im vierten Satz sollte dieses Schema durchbrochen werden, weil die beiden gut spielten. Bis zum 10:6 sah alles gut aus, dann nahm der Gegner eine Auszeit. Bei eigenem Aufschlag konnten wir den Satz dann nicht mehr nach Hause bringen. Der fünfte Satz ging dann 9:11 verloren.

 

Während Maris (im dritten Satz knapp) keine Chance besaß, musste Paul sein Spiel gewinnen. Gegen die Nr. 2 des Gegners meistens kein Problem. Nach Pauls Art sein Spiel aufzubauen, lag er 0:2 hinten. Dann bäumte er sich wie immer auf und schaffte mit einem Kraftakt zwei gewonnene Verlängerungssätze, um dann im fünften Satz klar zu gewinnen. Am Nebentisch gewann Nils mit 3:1. Zwischenstand: 4 : 2 für Lok.

 

Maris gewann diesmal sein Spiel mit 3:1 und Paul musste gegen die Nummer 1 ebenfalls passen. Das Spiel von Tom bot so ziemlich alles. Im ersten Satz gut geführt und verloren. Im zweiten Satz die Führung in der Verlängerung behauptet. Im dritten Satz war der Faden weg, weil sein Gegner schnelle Konteraufschläge auf die RH machte. Im vierten Satz antwortete Tom mit mehr Unterschnitt und gewann sicher. Im letzten Satz lag Tom wieder vorn und konnte den fünften Matchball zum 15:13 nutzen. Zwischenstand: 7 : 3 für Lok.

 

Damit war das Spiel gelaufen, da es noch ein kampfloses Spiel von Maris gab. Von 8 : 3 bis 8 : 6 war alles drin. Wenn Paul sein Spiel gewonnen hätte, wäre es ein sehr gutes 8 : 3 gewesen. Paul vermochte nur die geraden Sätze zu gewinnen und unterlag 2:3. Nils und Tom verloren jeweils in drei Sätzen. Somit gab es den knappen Endstand von 8 : 6 für Lok.

 

Zum Spielberichtsbogen.