Bundesfinale der mini-Meisterschaften 2019 Berlin

Vom 31.Mai bis 02.Juni 2019 findet das Finale der mini-Meisterschaften in Berlin statt. Zu diesem Event haben sich die 20 Sieger der einzelnen Landesverbände qualifiziert.

 

Unsere Nina C. hat Heimvorteil, ist sozusagen Mitgastgeberin.

 

Wir wünschen ihr ein tolles und erlebnisreiches TT-Wochenende mit den anderen Teilnehmer aus den zwanzig Mitgliedsverbänden.

Tag 1 des Wettkampfes im Überblick

Bereits 90 min vor Turnierbeginn waren die Teilnehmer in der Sporthalle versammelt. Es gab ein umfangreiches Training unter Anleitung der Bundestrainerin Dana Weber. Gerade bei der Erwärmung wurden die mini's ordentlich gefordert. Zur spielrischen Einstimmung gab es noch ein Einspielen über Kreuz und anschließend ein Satz im Doppel.

 

Danach gab es noch Zeit für Fotos und Autogramme.

 

Dann ging es richtig los: Die paarweisen Vertreter ihrer Landesverbände vollzogen den Einmarsch mit dem jeweiligen Schild ihres Verbandes.

 

Wenig später begannen die Mädchen mit ihren Gruppenspielen. Nina C. spielte im Gruppen Pool A gegen die Teilnehmerinnen aus Bayern, Thüringen, Sachsen und Südbaden. Nach dem Einspielen konnte man hier die Vertreterin aus Bayern als haushohe Favoritin ausmachen.

 

Das erste Spiel sollte für Nina wichtig werden. Gegen Lilly Reining (Thüringer TTV) musste sie immer einen Satzrückstand aufholen, um am Ende mit einem knappen 3:2 (-10,6,-9,9,6) siegreich zu sein. Ihre Gegnerin war am Ende etwas enttäuscht.

 

Durch das lange Fünfsatzmatch war die Pause für Nina extrem kurz. Sie musste nun gegen Sara Müller vom Südbadischen TTV ran. Nur im zweiten Satz konnte ihre Gegnerin etwas mithalten. Am Ende war es ein Spiel zum Luftholen, das Nina 3:0 (4,8,4) gewann.

 

Im dritten Spiel hätte Nina gewinnen müssen, damit sie die Endrunde der besten acht Teilnehmerinnen erreicht. Leider fand sie zu der Lotte Hofmann aus Sachsen keine richtige Einstellung und machte es der Gegnerin beim 0:3 (-7,-5,-4) einfach zu leicht.

 

Das letzte Spiel gegen die Toppfavoritin Eva Xintian Gao aus Bayern, konnte Nina ohne Stress angehen. Was Schlagtechnik, Beweglichkeit, Schlaghärte ... betraf, war ihre Gegnerin einfach eine Klasse besser. Um so erfreulicher, dass Nina, die einzige Spielerin war, die der kleinen Eva beim 1:3 (-7,-7,8,-4) einen Satz abnehmen konnte.

 

Am Ende waren es zwei gewonnene und verlorene Spiele, die für Platz 3 reichten. Da die Spielerin aus Sachsen nur die drei Sätze gegen Bayern abgab, war für Nina auch nicht mehr als Platz 3 möglich.

 

Am ersten Tag fand noch ein Spiel im Zwischenrunden Pool 3 statt. Hier traf Nina als Dritte des Pools A auf die Vierte des Pools B. Gegen Enya Raetsch vom TTV Mecklenburg-Vorpommern gewann Nina glatt mit 3:0 (1,4,8).

 

Tag 2 des Wettkampfes im Überblick

Am Sonntag wurden die beiden restlichen Spiele des Zwischenrunden Pools 3 gespielt. Zuerst spielte Nina gegen Hira Haziraj (Rheinhessischer TTV), der Vierten aus dem Pool D. Nina hatte die Partie beim 3:0 (7,6,2) stets im Griff.

 

Im letzten Spiel der Zwischenrunde traf Nina auf die Dritte aus Pool C. Gegen Lea Wiedemann vom TTV Schleswig-Holstein hatte sie wieder mehr zu kämpfen. Am Ende brachte sie das Spiel mit 3:1 (7,-11,7,9) nach Hause.

 

Damit stand fest, dass Nina im letzten Spiel um Platz 9 und 10 spielt.

 

Ihre Gegnerin dort war Galyna Shkolenko (Hessischer TTV). Nina's erster Kommentar: "Gegen sie verlier ich, sie ist zu gut." Es wurde in der Tat ein recht enges Match, welches Nina mit 3:1 (10,9,-8,8) für sich entscheiden konnte.

 

Damit war Platz 9 gesichert und das war viel mehr als alle vorher zu hoffen wagten.